EMLX
Apple MailApple Mails Format mit einer Datei pro Nachricht: die Nachricht, davor ihre Länge in Bytes, dahinter eine XML-Property-List mit Apples eigenen Metadaten.
Apple Mail legt jede Nachricht als eigene .emlx-Datei ab. Der Aufbau ist ungewöhnlich, aber simpel: Die erste Zeile ist eine Zahl – die Länge der folgenden Nachricht in Bytes –, dann die Nachricht selbst im Standardformat nach RFC 5322 und am Ende ein XML-Plist mit Apples Metadaten wie Markierungen, Postfach-Kennungen und Konversationsinformationen. Ohne die erste Zeile und das Plist bleibt eine gewöhnliche EML-Datei übrig.
Man trifft außerdem auf .partial.emlx-Dateien. Sie gehören zu Nachrichten, deren Anhänge nie vom Server geladen wurden: Header und Text sind da, an der Stelle der Anhänge stehen nur Platzhalter. Existiert das Konto nicht mehr, sind auch diese Anhänge weg – ein guter Grund, das zu prüfen, bevor ein altes Postfach stillgelegt wird.
Exportiert Apple Mail ein Postfach, entsteht überhaupt kein .emlx: Es schreibt einen Ordner namens Inbox.mbox, der eine Datei enthält, die buchstäblich mbox heißt – standardmäßiges MBOX. Mbox Viewer löst dieses Paket automatisch auf und benennt das Postfach nach dem Ordner, sodass Inbox.mbox erscheint und nicht ein nacktes mbox.
Verwandte Begriffe
Eine Einzelnachrichten-Datei im MIME-Format, die Kopfzeilen, Nachrichtentext und Anhänge enthält. EML-Dateien werden von den meisten E-Mail-Clients unterstützt und eignen sich gut zum Archivieren oder Weitergeben einzelner Nachrichten.
Ein Klartextdateiformat, das mehrere E-Mail-Nachrichten hintereinander speichert, wobei jede Nachricht mit einer "From "-Trennzeile beginnt. Es ist das Format, das Google Takeout beim Export eines Gmail-Archivs erzeugt.
Eine Datei – wie ein PDF, ein Bild oder eine Tabelle –, die in einer E-Mail-Nachricht eingebettet und als MIME-Teil kodiert ist, getrennt vom Nachrichtentext, damit der Empfänger sie speichern oder öffnen kann.